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Jennifer Capriati – „Ich bin extrem sauer und enttäuscht von Maria“

Die frühere Nummer eins schießt scharf gegen Maria Sharapova. Einige Aussagen Capriatis wirken bizarr, blickt man auf ihre Karriere zurück.

NEW YORK, NY - OCTOBER 06:  Former professional tennis player Jennifer Capriati attends the 30th Annual Great Sports Legends Dinner to benefit The Buoniconti Fund to Cure Paralysis at The Waldorf Astoria on October 6, 2015 in New York City.  (Photo by Mike Coppola/Getty Images for The Buoniconti Fund To Cure Paralysis)
BILD: Jennifer Capriati
AUTOR: @ Getty Images / Mike Coppola
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Maria Sharapova löste mit ihrem gestrigen Doping-Geständnis ein Erdbeben in der Tenniswelt aus. Die Reaktionen fielen weitestgehend verständnisvoll und zusprechend aus (tennisnet.com berichtete). Jedoch gibt es auch Ausnahmen. Jennifer Capriati teilt hart gegen die Russin aus und feuerte über Twitter gegen Sharapova. „Ich musste meine Karriere aufgeben, habe aber nie die Möglichkeit genutzt zu betrügen. Ich musste das Handtuch werfen und leiden- ich bin extrem verärgert und enttäuscht", schrieb die zweimalige Australian-Open-Siegerin.

„Mir halfen keine Ärzte beim Betrügen“

Die heute 39-jährige aus den USA legte nach: „Ich hatte kein teures Ärzteteam, das mir beim Betrügen half.“ Zudem glaubt Capriati nicht, dass Sharapova Meldonium aus gesundheitlichen Gründen konsumiert hat: „Warum nimmt man ein Mittel ein, das gegen Herzbeschwerden hilft und dich schneller regenerieren lässt, wenn du nicht unter Herzproblemen leidest?"

Es folgte eine Serie von Tweets, aus denen Verbitterung und Unverständnis spricht. Capriati musste ihre Karriere 2004 nach vielen Verletzungen und Skandalen vorzeitig beenden. Das einstige Tenniswunderkind stand bereits mit 14 Jahren im Halbfinale der Frech Open 1990 und gewann zwei Jahre darauf Einzel-Olympiagold in Barcelona. Doch dann folgte der Absturz im Spätjahr 1993: Drogenentzug, Ladendiebstahl und die Inhaftierung wegen des Besitzes von Marihuana warfen Capriati völlig aus der Bahn. 1996 kehrte sie auf die Tour zurück und gewann noch drei Grand-Slam-Turniere. 2013 geriet sie noch mal wegen angeblicher Körperverletzung und Stalkings in die Schlagzeilen. Die Anzeige ihres Ex-Freunds führte zu keiner Verhandlung. Capriati akzeptierte 30 Stunden Sozialdienst und eine Antiaggressionsberatung.

Verbitterung über zu frühes Karriereende

Anscheinend hat die ehemalige French-Open-Siegerin noch immer keinen Frieden mit der Vergangenheit gemacht und nutzt jetzt die Gelegenheit zum Rundumschlag. Bereits 2012 sagte sie mit zitternder Stimme, anlässlich ihrer Aufnahme in die Tennis Hall of Fame, dass sie die Profibühne eher verlassen musste als gewünscht: „Es war hart, aus dem Spiel zu sein und fühlte sich an, wie eine Beziehung die abrupt endete. Ich liebe Tennis, es hat mir alles bedeutet.“

Hier könnt ihr noch mehr Kommentare von Jennifer Capriati rund um den Sharapova-Fall nachlesen:

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