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WTA Porsche Tennis Grand Prix

Michael Stich und Michael Chang im „Duell der Legenden“

Die beiden Grand-Slam-Sieger sind die Protagonisten bei den diesjährigen Berenberg Classics.

Michael Stich
BILD: Michael Stich
AUTOR: (c) Porsche

Auch beim 39. Porsche Tennis Grand Prix vom 16. bis 24. April erhalten die Tennisdamen wieder Herrenbesuch: Michael Stich und Michael Chang bestreiten das „Duell der Legenden“ bei den Berenberg Classics. Die einstigen Grand-Slam-Sieger treffen am Montag, 18. April, um 18.30 Uhr in der Stuttgarter Porsche-Arena aufeinander. Das traditionelle Showmatch ist einer der Höhepunkte am ersten Hauptrundentag des Porsche Tennis Grand Prix, der mit sieben Top-10-Spielerinnen auch in diesem Jahr wieder ein absolutes Weltklassefeld aufweist.

„Mit Michael Stich und Michael Chang wird für unsere Zuschauer wieder ein Stück Tennis-Geschichte lebendig“, sagt Turnierdirektor Markus Günthardt. „Sie haben diesen Sport über viele Jahre geprägt und unvergessliche Matches gespielt.“  Im Head to Head steht es 3:3 , also beste Voraussetzungen, um den Besseren unter den Beiden auszumachen.  Stich mit seinen 1,93 Meter gegen den 1.75 Meter großen Chang – auch ein Duell unterschiedlicher Größen.

Die Karriere von Michael Stich, 47, ist voller Superlative. Auf dem Weg zu seinem Wimbledonsieg 1991 schlug der Hamburger nacheinander den French-Open-Sieger Jim Courier, den Weltranglisten-Ersten Stefan Edberg und im Finale Boris Becker. Das Doppel-Finale, in dem er an der Seite von John McEnroe im Jahr darauf triumphierte, dauerte 301 Minuten und ging als längstes Wimbledon-Doppelfinale in die Geschichte ein. Mit Boris Becker gewann er 1992 Gold bei den Olympischen Spielen in Barcelona. 1993 holte er mit Deutschland auch den Davis Cup. Zudem hat er 1991 und 1993 Turniersiege auf vier verschiedenen Bodenbelägen innerhalb eines Kalenderjahres geschafft.  Er gewann übrigens auch  alle in Deutschland stattfindenden Turniere im Laufe seiner Karriere.

Changs denkwürdige Auftritte bei den French Open

Michael Chang liefert das denkwürdigste Match seiner Karriere 1989 in Paris. Im Achtelfinale der French Open brachte der damals 17-jährige US-Amerikaner, Sohn taiwanesischer Einwanderer, den großen Ivan Lendl mit seiner teilweise unorthodoxen Spielweise an den Rand der Verzweiflung. Von Krämpfen geplagt und am Rande einer Aufgabe siegte er schließlich 4:6, 4:6, 6:3, 6:3, 6:3. Im Finale schlug er Stefan Edberg und wurde so zum jüngsten Grand-Slam-Sieger aller Zeiten. „Michael ist auf dem Platz ein echter Kämpfer“, sagt Michael Stich. „Ich erinnere mich noch gut an unsere letzte Begegnung 1995 in Cincinnati. Da brachte ich es zwar mit dem „Schlag des Tages“ in die Sportnews von CNN, das Match habe ich jedoch leider trotzdem verloren. Schon allein deshalb freue ich mich, jetzt wieder einmal gegen ihn zu spielen.“

1990 gewann er mit seinen Teamkollegen den Davis Cup, sie besiegten im Finale Australien mit 3:2. Michael Chang wurde 2008 in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen. Seit Beginn des Jahres 2014 betreut er den japanischen Tennisprofi Kei Nishikori. Dieser erreichte 2014 bei den US Open erstmals das Finale eines Grand-Slam-Turniers.

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