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US Open

US Open wollen „Outdoor-Event” bleiben

Das Dach im Arthur Ashe Stadium und dem neuen Grandstand ist in diesem Jahr einsatzbereit.

Arthur Ashe Stadium - US Open
BILD: Arthur Ashe Stadium - US Open
AUTOR: (c) Facebook
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Wind und Regen – an diese Naturelemente denkt wohl fast jeder Tennisfan, wenn das Wetter bei den US Open thematisiert wird. Im vergangenen Jahr gab es davon kaum etwas zu vernehmen. Durch die neu entstehende Dachkonstruktion im Arthur Ashe Stadium blieben die Profis von Windkapriolen weitestgehend verschont. Der Tenor der Aktiven klang dementsprechend zufrieden: Die Spielbedingungen haben sich zum Besseren verändert.

In diesem Jahr könnte die Zufriedenheit weiter steigen. Neben dem „Ashe“ hat auch der neue Grandstand ein voll funktionsfähiges Dach, wenn die US Open am 29. August beginnen. Allerdings war das Wetter während der US Open 2015 fast zu gut, sagt U.S. Tennis Associations-Spitzenmanager Gordon Smith mit einem Augenzwinkern: „Es gab nur einen Regentag. Bei schlechteren klimatischen Umständen hätten wir mehr Erfahrungswerte sammeln können für die Zukunft.“ Rat holte sich Smith bei den Organisatoren der Australien Open und Wimbledons – diese Grand-Slam-Standorte verfügen bereits über Dachkonstruktionen. Anders als in Melbourne – wo das Dach auch bei extremer Hitze geschlossen wird - soll es bei den US Open nur bei Regen eingesetzt werden.

Hier könnt ihr sehen, welchen Fortschritt die Umbauerbeiten im Billie Jean King National Tennis Center aktuell machen:

Posted by US Open Tennis Championships on Montag, 29. Februar 2016

Der „USTA-Executive-Director“ will verhindern, dass das Dach unnötig oft genutzt wird: „Wir wollen ein Outdoor-Turnier bleiben. Selbst wenn ein paar Regentropfen auf den Platz fallen, nehmen wir das in Kauf.“ Die Meteorologen benötigen für ihre Wetterprognosen eine halbe Stunde im Voraus. Es soll also nur in den dringendsten Fällen gehandelt werden. Laut Danny Zausner dauert es sieben Minuten, bis die zwei Dachteile komplett ineinander verschlossen sind. Der Geschäftsführer des National Tennis Centers in Flushing Meadows erwähnt auch die Vorteile des zusätzlichen Schattens - Vordächer über vielen Sitzplätzen des neuen Grandstands schützen die Zuschauer vor der Sonneneinstrahlung. Die Kapazität wird auf dem drittgrößten Platz der Anlage von 6000 auf 8000 erhöht.

Was sonst noch auf der US Open-Anlage verändert wird:

Der alte Grandstand bleibt in diesem Jahr leer und wird gemeinsam mit dem alten Louis Armstrong Stadium - 2016 letztmalig genutzt - nach dem Turnier abgerissen. Ab 2018 wird auch der zweitgrößte Court nutzbar sein. Auf dem neuen „Armstrong“ finden dann 14.000 Zuschauer Platz (bisher 10.000). Für die US Open 2017 ist ein provisorischer Court (8.500 Plätze) auf dem Parkplatzgelände neben dem alten Grandstand geplant. Der neue „Armstrong“ wird ebenfalls über ein einziehbares Dach verfügen, allerdings ohne Klimaanlage. Die gibt es nur auf dem Center Court. Zudem soll der Abriss des alten Grandstands mehr Platz für die Besucher garantieren. Aus diesem Grund werden auch zehn Außenplätze umgestaltet.

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